Über mich
Im Februar 1982 geboren. Verheiratet und Mutter von zwei Buben. Als gelernte Innendekorateurin bin ich gerne kreativ und neige dazu alte Sitzmöbel zu sammeln und zu restaurieren. Ich liebe die Ruhe und bin gerne in der Natur unterwegs. Ich lebe mit meinem Mann unseren Zwei Buben und acht Hunden in Uerkheim, etwas abgelegen, umgeben von Wald und Landwirtschaft.

Die Tiere und ich
Schon als kleines Mädchen, musste man mich immer bei den Tieren suchen. Wir hatten damals Katzen, Hühner und ein paar Schafe. Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch beim Nachbarn im Stall bei den Kühen. Später waren es die Pferde, die mich faszinierten. Ich bekam Reitstunden und wünschte mir sehnlichst einen Haflinger. Leider ging der Traum vom eigenen Pferd nie in Erfüllung, aber ich hatte während meiner Schul -und Lehrzeit immer eine Reitgelegenheit. Mein Berufswunsch war immer mit Tieren zu arbeiten. Als Kind habe ich davon geträumt einmal ein Tierheim zu besitzen. Als Jugendliche wollte ich TPA lernen. Nach der Schnupperlehre in einer Tierklinik, war dies jedoch kein Thema mehr. So wurde ich Innendekorateurin und habe lange in verschiedenen Bereichen der Wohnbranche gearbeitet. Der Wunsch mit Tieren zu arbeiten ist jedoch geblieben.
Nach meiner Ausbildung als Innendekorateurin zog es mich in die weite Welt. Ich machte einen Sprachaufenthalt in Kanada, drei Jahre später bereiste ich Australien und Neuseeland. Während meiner Reise durch Australien, wuchs das Bedürfnis einen Hund zu besitzen… Nach meiner Rückkehr bereicherte mein erster Hund «Eddy», ein Australian Shepherd, mein Leben. Er war eine Herausforderung und eigentlich kein Anfänger-Hund. Seine Selbstständigkeit, sein eigenwilliges und stures Wesen, hat mich oft an den Rand der Verzweiflung gebracht. Er war sehr ungestüm aber immer freundlich und für alles zu haben. Der perfekte Begleiter, mein Seelenhund und ich habe viel von ihm gelernt.
2011 ergänzten Ehawee und Enja, zwei Alaskan Malamute Hündinnen unser Leben. Dies war der Wunsch meines Mannes, einmal nordische Hunde zu halten. Kurze Zeit später haben wir Lennox ein Border Collie aus einer Notsituation übernommen. Plötzlich waren es vier Hunde. Und ca. drei Jahre später kamen vier weitere Alaskan Malamute aus einer Notsituation zu uns – fast wie ein Tierheim.
Mit den vielen Hunden kamen mir die Erfahrungen, die ich mit Eddy machte, zugute. Wer den Alaskan Malamute kennt, weiss, dass diese Hunde sehr menschenfreundlich sind aber auch sehr ursprünglich im Verhalten. Im Sozialverband kann es manchmal ruppig zu und her gehen. Wir hatten vermehrt kontakt mit dem Tierarzt. Eine TPA-Ausbildung wäre nicht schlecht gewesen. Der Wunsch nach einer Beruflichen Neuorientierung wurde immer stärker.
Als ich vor ein paar Jahren unseren Border Collie Lennox homöopathisch behandeln liess (u.a. wegen Schattenjagen und panischer Angst beim Autofahren), war ich sehr beeindruckt von dieser Heilmethode und habe mich intensiv damit befasst. Vermehrt habe ich angefangen die Schulmedizin zu hinterfragen. Verletzungen habe ich selbst angefangen zu behandeln und merkte, dass es auch ohne Antibiotika und Entzündungshemmer geht. Auch während des Herpes Infektes unserer Welpen hat die Homöopathie gute Dienste geleistet. Damals hatten wir sieben Welpen, die eine Woche nach der Geburt an Herpes erkrankten (trotz Impfung der Mutterhündin!?). Zwei haben überlebt und ich wage zu behaupten, dass diese ohne homöopathische Unterstützung nicht überlebt hätten. Dieses sehr prägende Erlebnis hat meinen Entscheid, Tierhomöopathin zu studieren bestätigt. Die Homöopathie bereichert mein Leben und hat mich gelehrt offen und mutig zu sein.