Was ist Homöopathie?2025-02-23T19:56:03+01:00

Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist eine individuelle und ganzheitliche Heilmethode. Es wird nicht der Durchfall, Husten oder andere Symptome therapiert, sondern das Individuum als ganzes, in seinem Wesen und seinen Besonderheiten.

Vor über 200 Jahren hatte der deutsche Arzt Samuel Hahnemann die Homöopathie entdeckt und entwickelt. Unzufrieden über die damalige Medizinpraxis fragte er sich, ob es sein könne, Krankheiten mit Wirkstoffen zu behandeln, die beim Gesunden ähnliche Symptome auslösen. Er hat an sich selbst und seinen Schülern viele Arzneien getestet und ihre Wirkung dokumentiert.

«Similia similibus curentur»
Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.

Ziel der Homöopathie ist es, Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen – schnell, sanft und dauerhaft. Die Lebenskraft (man könnte sie mit dem Immunsystem vergleichen) ist dynamisch und versorgt uns mit Energie, hält Körper und Geist im Gleichgewicht. Wird diese geschwächt, zeigt es sich mit Symptomen. Anhand der Geschichte, der Besonderheiten und wie sich die Krankheit beim Patienten zeigt, wird die ähnlichste Arznei gesucht. Diese ist die Information an die Lebenskraft, welche die Selbstheilung des Körpers aktiviert.

Und wie ist das bei den Tieren?

Die Homöopathie funktioniert bei Mensch und Tier gleich. Der Unterschied ist, dass sie uns nicht erzählen können was ihnen fehlt, wie sich ein Schmerz anfühlt oder was ihnen guttut. Darum ist es wichtig, ihr Verhalten zu beobachten. Was zeigt mir mein Tier? Wie verhält es sich? Was ist anders als vorher? Seit wann ist es anders? Was ist besonders und auffallend.

«Die Natur gibt uns das beste Vorbild, mit welchen Arzneien wir zu heilen haben.»

Organon §47

Häufige Fragen zur Tierhomöopathie

Kann Homöopathie bei einer akuten Erkrankung helfen?2025-02-20T17:26:13+01:00

Ja, es ist jedoch wichtig den Heilungsverlauf einer homöopathischen Behandlung zu verstehen. Bei einer akuten Erkrankung ist es besonders wichtig, das Tier gut zu beobachten. Bei einer Erkrankung mit Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens soll sich der Allgemeinzustand zuerst verbessern, bevor das lokale Problem, wie z. Bsp. Husten, Durchfall oder ein entzündetes Euter, besser wird. So findet eine Heilung statt und keine Unterdrückung. Nicht jede akute Erkrankung muss behandelt werden. Eine Krankheit kann das Immunsystem auch positiv stimulieren.

Was sind die Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie?2025-01-22T23:25:44+01:00

Homöopathie kann bei allen akuten und chronischen Erkrankungen angewendet werden. An ihre Grenzen kommt sie, wenn chirurgische Eingriffe nötig sind und bei schweren Erkrankungen, wenn Organe stark angegriffen und Gewebe zerstört ist. Dennoch kann eine palliative Homöopathische Behandlung bei schweren Erkrankungen, gute Dienste leisten und die Lebensqualität verbessern.

Wie läuft eine Homöopathische Behandlung ab?2025-01-22T23:05:30+01:00

Erstanamnese:
In einem Gespräch von ca. 60 – 90 min. möchte ich alles über Verhalten, Gewohnheiten, Erkrankungen ihres Tieres erfahren. Dies ist nötig, um mir ein ganzheitliches Bild ihres Tieres zu verschaffen. Nach dem Gespräch werde ich für ihr Tier die passende Homöopathische Arznei aussuchen.

Wichtig:
Bitte bringen Sie den Impfausweis und die Krankengeschichte ( kann beim Tierarzt angefordert werden) mit, oder senden Sie mir die Unterlagen vor dem Termin per mail. Falls Ihr Tier Medikamente benötigt, schreiben Sie diese bitte auf.

Folgekonsultation:
Nach ca. 4-8 Wochen sehen wir uns wieder, und wir besprechen den Verlauf der Homöopathischen Behandlung. Die Verlaufskontrolle wird ca. 30-40min. in Anspruch nehmen.
In den 4-8 Wochen bis zur Verlaufs Kontrolle, bitte ich Sie, ihr Tier genau zu beobachten und wenn möglich aufzuschreiben, wenn ihnen etwas auffällt. Ich bitte Sie, sich bei mir zu melden, wenn Sie unsicher sind oder Fragen haben.

Im Akutfall:
Eine Konsultation bei einer akuten Erkrankung oder Verletzung dauert ca. 30 min. und wird je nach Fall enger begleitet.
Bei akuten Erkrankungen ist es wichtig, dass sie sich Zeit nehmen, um ihr Tiere besonders gut zu beobachten. Je akuter die Erkrankung, desto schneller muss eine Verbesserung nach einer Mittelgabe ersichtlich sein. Eine Verbesserung kann sein: Das Tier hebt den Kopf, Ohrenspiel, Ausdruck, mehr Aktivität, frisst und trinkt was es vorher nicht mehr gemacht hat.

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